Wandersafari durch die Namib

Aktivreisen

Unsere Wandersafari führt durch die schönsten Wüsten-, Gebirgs- und Rande der Namibwüste, die höchsten Dünen der Erde, zwei Übernachtungen unter freiem Himmel in der Wüste, eine Wanderung im größten privaten Naturschutzgebiet Afrikas - Namib Rand, zwei Tage im Canyon Nature Park am Fischfluß Canyon, Wanderungen im Waterberg Plateaupark und 2 volle Tage auf Pirsch in der weltberühmten Etoshapfanne. Diese von einem qualifizierten, deutschsprachigen Reiseleiter geführte Wandersafari bieten wir für alle Naturfreunde an.

Tag 1 / Ankunft Windhoek

Ankunft am Internationalen Flughafen Windhoek. Empfang durch unsere deutschsprachige Reiseleitung und Fahrt in die 40 km entfernte namibische Hauptstadt. Nachmittags Stadtbesichtigung zu Fuß. Zu unserem Stadtrundgang starten wir am bekannten Uhrturm an der ehemaligen Kaiserstraße - heute Independence Avenue, der Prachtstraße Windhoeks. Auffallend sind die vielen, guterhaltenen Gebäude aus der Zeit Deutsch-Südwests. Am Gathemannhaus vorbei gehen wir zum Zoopark. Anschließend Besichtigung der Christuskirche, des Reiterdenkmals, der Alten Feste und der Gartenanlage des Tintenpalastes. Der Tintenpalast ist das namibische Regierungs/Parlamentsgebäude und wurde noch in der Kolonialzeit hoch über Windhoek erbaut. Anschließend Fahrt durch das moderne Windhoek, wir besuchen den vornehmen Stadtteil Ludwigsdorf und als Kontrast hierzu den Stadtteil der bantusprachigen Bevölkerungsgruppe – Katutura. Übernachtung/Frühstück Pension Moni

Tag 2 / Von Windhoek zum Waterberg

Nach dem Frühstück, Abfahrt Richtung Norden. In Okahandja Besuch des örtlichen Holzschnitzermarktes. Mittags Ankunft am Waterberg. Am späten Nachmittag erste Wanderung auf das Plateau. Übernachtung/Frühstück am Waterberg. Bernabe-de-la-Bat Restcamp Waterberg. Dieses schöne, saubere Restcamp befindet sich am Fuße des Plateaus. Eine im Sonnenuntergang rot aufglühende Sandsteinformation, die schon von weitem sichtbar aus der sie umgebenden Savanne hervorragt, beherbergt das wichtigste Refugium bedrohter Tierarten in Namibia. Pirschfahrten auf das Plateau werden zweimal täglich fakultativ angeboten, die intensivste Möglichkeit das Terrain zu erkunden, sind jedoch die Wanderungen auf dem Waterberg.

Tag 3 / Waterberg - Etosha Nationalpark

Morgens zweistündige Wanderung im Park. Das Waterbergplateau ist eine der eindrucksvollsten Landschaften im Norden Namibias. Die Hochfläche des Nationalparks ist 50 km lang und etwa 16 km breit und überragt als Tafelberg das Umland um ca. 200 Meter. Die wasserarme Hochebene des Nationalparks wird von Baum- und Buschsavanne bedeckt, am Fuße des Plateaus ist die Vegetation dagegen sehr vielfältig. Zur Flora gehören neben wilden Feigenbäumen mehrere Akazienarten, Feuerlilien und der Korallenbaum. Einige bedrohte Tierarten wurden hier wieder angesiedelt, so gibt es neben Wasserbüffeln und Leoparden auch einige Brutpaare der seltenen Kapgeier, Steinböcke, Klippspringer, Rappen- und Elenantilopen und weitere Säugetier- und vor allem Vogelarten. Historisch ist das Gebiet durch die Entscheidungsschlacht im Jahre 1904 zwischen der kaiserlichen Schutztruppe und den aufständischen Hereros von Bedeutung. Der Soldatenfriedhof am Fuße des Berges ist Zeuge des damaligen Geschehens. Weiterfahrt nach Norden bis zum Otjikotosee. Der kleine und fast kreisrunde Otjikotosee ist neben dem Guinas See der einzige natürliche See Namibias. Beide Seen entstanden durch den Einsturz unterirdischer Karsthohlräume, die sich mit Grundwasser gefüllt haben. Der See ist an einigen Stellen bis zu 90 Meter tief - obwohl er nach der Legende ja unendlich tief sein soll. Im Jahre 1915 hat die kaiserliche Schutztruppe hier große Teile von Waffen und Munition versenkt, einiges wurde später geborgen und ist heute unter anderem im Museum von Tsumeb aufbewahrt. Abends Ankunft im Etosha Nationalpark. Übernachtung/Frühstück im staatlichen Restcamp Namutoni. Nach Namutoni, der immer wasserführenden Tränke, waren bereits im 19.Jahrhundert Händler und Reisende gekommen, die hier jagten und badeten. Heute ist das alte deutsche Fort aus der Kolonialzeit nicht nur historisches Gemäuer, sondern eine liebevoll restaurierte Unterkunft. Direkt am Rastlager befindet sich zur Wildbeobachtung eine Wasserstelle, die nachts beleuchtet ist.

Tag 4 / Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas. Bereits im Jahre 1907 hatte Gouverneur von Lindequist Etosha zu einem Naturschutzgebiet erklärt und zwar auf einer Fläche, die fünfmal größer war als es der heutige Nationalpark ist. Die heutige Größe des Etosha Nationalparks beträgt 22 270 qkm. Im Nationalpark halten sich große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus auf, außerdem gibt es etwa 1500 Elefanten, 1800 Giraffen, 300 Löwen, Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner sowie über 300 verschiedene Vogel- und etwa 110 verschiedene Reptilienarten. Einer der Höhepunkte jeder Namibiareise ist der Besuch im weltberühmten Etosha Nationalpark, wir sind heute den ganzen Tag auf Pirschfahrt.
Abendessen und Übernachtung in einem der Restcamps - vorzugsweise Okaukuejo. Der Blick vom großen Wasserturm in Okaukuejo ist spektakulär, die einzigartige, nachts beleuchtete Wasserstelle, übertrifft aber alles. Aus kürzester Distanz kann man hier hautnah die Vielfalt der afrikanischen Tierwelt bei ihrem nächtlichen Verhalten beobachten. Spektakulär ist das gleichzeitige Auftreten von Spitzmaulnashörnern und Elefanten, die sich mürrisch um das Wasser streiten - hinein erschallt das unheimliche Gebell der Schakale.

Tag 5 / Etosha Nationalpark - Damaraland

Weiterfahrt nach Süden über Outjo ins Damaraland und Besuch des Versteinerten Walds. Nachmittags mehrstündige Wanderung zu den Felsgravierungen von Twyfelfontein sowie zum Tal der Orgelpfeiffen. Übernachtung/Frühstück Twyfelfontein Lodge: 56 Doppelzimmer (en-suite), Buffet-Essen im Hauptgebäude, Schwimmbad, Naturrundfahrten zu dem Verbrannten Berg, Twyfelfontein Felsgravuren, Orgelpfeifen und Versteinerten Wald. Wildbeobachtungsfahrten, Wandern, Rundflüge; eigene Landebahn.

Tag 6 / Damaraland - Swakopmund

Frühmorgens Fahrt nach Süden bis zum Brandberg. Das Brandbergmassiv ist die höchste Erhebung des Landes, der Königstein ist 2.573 Meter hoch, aus der 700 Meter hohen Namibfläche ragt das vulkanisch entstandene Massiv weithin sichtbar hervor. Das gesamte Brandbergmassiv ist etwa 30 km lang und nimmt eine Fläche von 750 qkm ein. In der Abendsonne leuchtet der Berg rot-golden, bekannt ist das Gebiet aber vor allem durch die vielen Felszeichnungen. Zu den bekanntesten Felszeichnungen der 'Weißen Dame' gelangen wir nach einer etwa einstündigen Wanderung über felsiges Terrain. Nachmittags fahren wir dann zur Küste weiter. Das Kreuzkap liegt etwa 115 km nördlich von Swakopmund. Diego Cao, der erste Europäer, der je die Küste Namibias betrat, errichtete hier 1486 zu Ehren König Johannes I von Portugal ein Kreuz. Das Kreuzkap hat aber nicht nur historische Bedeutung, es ist auch eine Kolonie der Zwergpelzrobbe, auch Seelöwe genannt. Bis zu 100.000 Tiere halten sich hier zeitweise im Wasser und am Strand auf. Abends Ankunft in Swakopmund. Übernachtung/Frühstück im Intermezzo Gästehaus.

Tag 7 / Swakopmund - Namib Naukluft

Stadtbesichtigung in Swakopmund. Diese kleine, schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Sie sehen das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm und Marinedenkmal und weitere Jugendstilbauten. Viele Einwohner sprechen deutsch und man promeniert über die Kaiser-Wilhelm-Straße oder am Atlantik entlang auf der Strandstraße. Vormittags Weiterfahrt nach Walvis Bay und Besuch der Lagune mit den Seevögeln. Meistens halten sich hier zahlreiche Flamingos und Pelikane auf. Am Kuiseb Canyon in der Namibwüste machen wir Mittagsrast. Am späten Nachmittag Ankunft auf der Zebra River Lodge in den Tsarisbergen. Abendessen und Übernachtung/Frühstück. Die spektakuläre Umgebung mit den wilden Schluchten der Tsaris Berge und den darin liegenden natürlichen Quellen bilden einen dramatischen Kontrast zu der umliegenden Dünenlandschaft der Namib. Ob für Outdoor-Enthusiasten oder Erholungssuchende, die Zebra River Lodge bietet jedem einen angenehmen Aufenthalt in dieser rauhen Berglandschaft. Verbringen Sie Ihren Tag mit einer Wanderung durch die Schluchten, ersteigen Sie die Höhen der umliegenden Gebirgszüge oder genießen Sie die Ruhe am Swimmingpool und die gute Hausmannskost.

Tag 8 / Naukluft und Tsarisgebirge

Ganztägige Wanderung durch die spektakuläre Gebirgsgegend mit den wilden Schluchten der Tsarisberge und den darin liegenden natürlichen Quellen. Diese Landschaft ist ein schöner Kontrast gegenüber dem nächsten Tag, wo wir die Dünen- welt der Namibwüste und die Lehmsenke des Sossusvlei erleben werden. Braai (Grill-Abendessen) im Freien unter einem klaren, phantastischen Sternenhimmel. Abendessen, Übernachtung/Frühstück auf der Zebra River Lodge.

Tag 9 / Tsarisberge - Namibwüste

Fahrt in die Namib Wüste zur Farm "Die Duine" im Namib Rand Naturschutzgebiet. Von hier beginnt unsere 3-Tageswanderung in die Namib Wüste. Nachmittags kurzer Fußmarsch (2,5 Std) auf einen nahegelegen Berg. Hier genießen wir den Sundowner mit einem Namibischen Lagerbier und übernachten im "Millionen Sterne Hotel". Ein erfahrener Ranger ist nicht nur Ihr Spezialist für Flora und Fauna, sondern sorgt gleichzeitig auch noch für das leibliche Wohl. Abendessen, Übernachtung unter freiem Himmel

Tag 10 / Wanderung Namib Rand

Kurz vor Sonnenaufgang beginnt die Wanderung bereits, denn ab 10h00 wird es in der Namib sehr heiß. Der Weg führt durch ein trockenes Flußbett. "Die Wüste lebt"; die Tier-und Pflanzenwelt in der Namib hat sich den klimatischen Verhältnissen erstaunlich gut angepaßt. Ihr Ranger wird Ihnen das Geheimnis des Überlebens in der Wüste genau beibringen. Ein ausgiebiges "Brunch" im Schatten eines Kameldornbaumes leitet die wohlverdiente Siesta ein. Wenn es sich wieder abgekühlt hat, wandern wir weiter durch ein rotes Dünenmeer zu unserem Nachtlager. Abendessen, Übernachtung unter freiem Himmel

Tag 11 / NamibRand - Aus

Nach einem kurzen Frühstück geht die Wanderung weiter durch das Dünenmeer des NamibRand Naturschutzgebietes. Ab und zu sieht man in der Weite eine einsame Oryxantilope unter einem Kameldornbaum. Gegen Mittag erreichen wir wieder das Farmhaus. Nach einem reichhaltigem Mittagessen fahren wir nach Süden bis Aus.Bei Aus hält sich eine Wildpferdherde auf, der etwa 150 Tiere angehören, sie traben zwischen den spärlichen Weidegründen und der Wasserstelle bei Garub hin und her und haben sich den Gegebenheiten der Wüste angepasst. Bei Aus befinden sich auch die Ueberreste des Internierungslager aus dem 1. Weltkrieg, nach 1915 wurden ca. 1500 Soldaten der Schutztruppe für vier Jahre gefangengehalten. Übernachtung/Frühstück im Klein Aus Vista. Wo die Auasberge und die Namibwüste ineinanderfließen, können sie einmalige Abenteuer zu Fuß und zu Pferd erleben - sowie auch geführte Touren zu den Wüstenpferden und das exklusive Konzessionsgebiet im Namib Naukluft Park mit den roten Koichab Dünen, dem Kameldornwald, Vulkanbergen und atemberaubenden Dünenlandschaften.

Tag 12 / Aus - Fischfluß Canyon

Vormittags Halbtagestour zu den wilden Pferden an der Garub Wasserstelle, zum Berg Dikwillem, einer Buschmannhöhle und einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Dünengürtel des Koichab.Danach Weiterfahrt zum Fischfluß Canyon. Übernachtung/Frühstück Cañon Roadhouse.

Tag 13 / Fischfluß Canyon

Vormittags mehrstündige Wanderung durch den Naturpark. Der Fischfluß Canyon ist der zweitgrößte Canyon der Erde und eine der bedeutendsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika. An einigen Stellen ist der Canyon bis zu 27km breit und 550 Meter tief. In der kargen Landschaft können nur wenige Pflanzen und Tiere überleben. Man sieht neben Köcherbäumen den Kameldornbaum und vereinzelt Euphorbien, am Grund der Schlucht wachsen wilde Tamarisken und der Weißdorn. Ab und zu sieht man Bergzebras, Kudus, Oryxe und Klippschiefer, mit etwas Glück vielleicht auch einmal einen Leoparden. Übernachtung/Früstück im Cañon Roadhouse.

Tag 14 / Köcherbaumwald – Windhoek

Heute fahren wir nach Norden zurück Richtung Windhoek. Bei Keetmanshoop besuchen wir den Köcherbaumwald. Einstündiger 'Waldspaziergang'. Das Holz der Köcherbäume ist extrem leicht, aus diesem Grund wurden die Äste von den Buschleuten gerne als Köcher für die Giftpfeile während der Jagd benutzt. Am späten Nachmittag erreichen wir die Progress Gästefarm. Abendessen, Übernachtung/Frühstück auf der Progress Gästefarm. Mitten im afrikanischen Busch, aber dennoch nur 45 km von Windhoek entfernt befindet sich diese nette Gästefarm. 3 schöne Wanderwege laden Sie zum Sonnenuntergang ein.

Tag 15 / Abreise

Individuelle Wanderungen oder eine Pirschfahrt, Spaziergänge oder Erholung am Schwimmbad. Tag zur freien Verfügung. Rücktransfer zum Internationalen Flughafen Windhoek.

Leistungen

  • 14 Übernachtungen in den angegebenen Unterkünften, davon 2 Übernachtungen im Freien in der Wüste
  • Mahlzeiten laut Reiseverlauf
  • Deutschsprachige Wanderreiseleitung
  • Fahrten im klimatisierten T 5 VW Bus
  • Mineralwasser an Bord des Fahrzeugs
  • 3 tägige Wüstenwanderung in der Namib
  • Eintrittsgelder für Nationalparks
  • Transfers ab/bis Internationaler Flughafen Windhoek

Preise:

(gültig bis 31.10.2017)

  • Pro Person im Doppelzimmer bei 2 Reiseteilnehmern N$ 66.995,--
  • Pro Person im Doppelzimmer bei 4 Reiseteilnehmern N$ 45.775,--
  • Pro Person im Doppelzimmer bei 6 Reiseteilnehmern N$ 39.995,--
  • Termine

    täglich auf Anfrage
    Mindestteilnehmerzahl 2 Personen
    Maximalteilnehmerzahl 6 Personen.

    Email Nachfrage

    15 Tage

     


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