Selbstfahrer Camping Tour (20)

Selbstfahrerreise & Camping Tour

Die beliebteste und preiswerteste Art Namibia zu bereisen ist per Mietwagen und dazu noch Camping mit Selbstverpflegung. Mit dem Allrad Double Cab und zwei Dachzelten können Sie bequem mit 4 Personen, oder im Single Cab für 2 Personen, auf Safari gehen. Individuell Namibia erleben und doch die Sicherheit haben, jeden Übernachtungsplatz vorreserviert zu haben. Vor allem in der Hochsaison sind auch Campingplätze knapp. Den Reiseverlauf haben wir für Sie so abgestimmt, daß Sie alle Highlights Namibias hautnah erleben. Die Übernachtungsplätze liegen direkt bei den Sehenswürdigkeiten in landschaftlich einmaliger Kulisse. Die Campingausrüstung umfasst alle Campingartikel, die Sie für diese Reise benötigen, vom Zelt über Gaskocher und Kochgeschirr bis hin zum Longdrink-Glas.

Tag 1, Windhoek

Begrüßung und Transfer nach Windhoek zur Pension Maison Ambre. Heute können Sie sich von dem langen Flug erholen und die Landeshaupstadt geniessen. Windhoek ist mit knapp 200.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt liegt auf 1650 Meter Höhe, eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas Hochland im Westen. ÜF Pension Maison Ambre.

Tag 2, Windhoek-Kalahari Wüste

Übernahme des Campingfahrzeuges und Einweisung. Danach Zeit zum Einkaufen der nötigen Lebensmittel für die ersten zwei Tage. Sie fahren nach Süden durch das Hochland der Auas Berge über Rehoboth und Kalkrand nach Mariental zum größten Stausee des Landes, dem Hardap. Kurzer Besuch des Stausees, bevor es dann zur Kalahari Anib Lodge geht. Fakultativer Ausflug wird angeboten: Wildbeobachtungsfahrt am Nachmittag. Übernachtung Kalahari Anib Campingplatz.

Tag 3, Fischflusscanyon

Vorbei am Brukkarosberg, einem erloschenen Vulkan, nach Keetmanshoop, Hauptstadt des Südens: Ein Abstecher zum Köcherbaumwald – die Buschmänner schnitzten aus dem weichen Holz dieser Bäume die Köcher für ihre Pfeile. Nachmittags Ausflug zum spektakulären Fischfluß Canyon. Der Fishriver Canyon ist der zweitgrößte Canyon der Erde und eine der bedeutendsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika. An einigen Stellen ist der Canyon bis zu 27 km breit und 550 Meter tief. In der kargen Landschaft können nur wenige Pflanzen und Tiere überleben. Man sieht neben Köcherbäumen den Kameldornbaum und vereinzelt Euphorbien, am Grund der Schlucht wachsen wilde Tamarisken und der Weißdorn. Ab und zu sieht man Bergzebras, Kudus, Oryxe und Klippschliefer, mit etwas Glück vielleicht auch einmal einen Leoparden. Der Sonnenuntergang am Abgrund des Canyons ist ein wahres Naturschauspiel. Übernachtung Cañon Roadhouse Campingplatz

Tag 4, Klein-Aus Vista Camping

Klein-Aus Vista liegt 2 km westlich von Aus und 115 km von Lüderitz entfernt: dort wo die Aus-Berge an die Namib Wüste grenzen. Die Farm ist das Tor zum südlichen Namib-Naukluft Part mit den frei lebenden Pferden der Namib, den Koichab Dünen und vielen atemberaubenden Wüstenlandschaften und damit der ideale Ort für Sie zur Entspannung. Bei Aus hält sich eine Wildpferdherde auf, der etwa 150 Tiere angehören, sie traben zwischen den spärlichen Weidegründen und der Wasserstelle bei Garub hin und her und haben sich den Gegebenheiten der Wüste angepaßt. Bei Aus befinden sich auch die Überreste des Internierungslagers aus dem 1.Weltkrieg; nach 1915 wurden hier ca. 1500 Soldaten der Schutztruppe für vier Jahre gefangengehalten. Übernachtung Campingplatz auf Klein-Aus Vista.

Tag 5, Lüderitz

Heute hat man die Möglichkeit Lüderitz einen Besuch abzustatten. Lüderitz ist die Geburtsstadt des alten Südwestafrika und macht einen sehr gemächlichen Eindruck. Die Häuser wurden um die Bucht herum auf dem nackten Fels errichtet und oft liegt kühlender Küstennebel über der Kleinstadt. Sie besuchen die Felsenkirche, das Wahrzeichen von Lüderitz. Von hier oben haben Sie einen schönen Blick über die Stadt bis hinüber zur Haifischinsel. Nebenan befindet sich gleich das Görkehaus, das schönste Jugendstilgebäude in Lüderitz. Eine geführte Tour in das Diamanten Sperrgebiet und zum Bogenfels lohnt sich allemal. Oder Sie besuchen morgens die Geisterstadt Kolmanskoppe. Die ehemalige Diamantenstadt Kolmanskoppe liegt etwa 12 km vor Lüderitz. Ein schwarzer Bahnarbeiter hatte den ersten Diamanten im Jahre 1908 bei Gleisarbeiten hier gefunden, wenig später brach das Diamantenfieber aus. Zur Blütezeit lebten in Kolmanskoppe 300 Fachleute mit ihren Familien sowie einige Tausend schwarze Arbeiter. Heute sind viele der Gebäude schon bis in den zweiten Stock versandet, andere, wie z.B. die Turnhalle noch hervorragend erhalten, selbst die Turngeräte stehen noch da. Übernachtung Campingplatz auf Klein-Aus Vista.

Tag 6, Wüstenschloß & Tsauchab Rivier

Fahrt Richtung Norden. Keine Halluzination: Entdecken Sie mitten in der Wüste ein Schloß. Baron von Wolff ließ das Wüstenschloß Duwisib 1908 als Hochzeitsgeschenk für seine Frau erbauen. Weiter geht es über Schotterstrassen zum Tsauchab River Camp. Übernachtung Tsauchab River Campingplatz

Tag 7, Tsauchab

Dieses einmalige Camp liegt am Ufer des Tsauchab Flusses und ist umgeben von den mächtigen Naukluft- und Tsaris Bergen. Der Tsauchab Fluß mit seinen enormen Wildfeigenbäumen versorgt den nahegelegenen Sesriem Canyon und das Sossusvlei mit Wasser, wenn es mal viel regnet. Die wunderschönen Sonnenuntergänge und die atemberaubende Fauna und Flora werden bei Ihnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Von hier aus gibt es verschiedene Möglichkeiten den Tag zu gestalten. Vom Camp aus kann man einen 6km oder sogar 21km langen Wanderweg laufen. Der höchste Punkt liegt 1412 m über dem Meeresspiegel (= ca. 294 m höher gelegen als das Office). Mit etwas Glück sieht man sogar die Bergzebras, Affen, Klipdachse, Kudus, Oryx, verschiedene Vögel und eine interessante Flora (z. B. den Köcherbaum). Die 21 km lange Wanderung führt in die Tsarisberge, vorbei an ausgetrockneten Flussbetten und Quellen, einer Höhle und ab und zu kreuzt man den 4x4 Trail. Ebenso kann man mit seinem Allrad mehrere 4x4 Wege fahren. Detailierte Karten bekommt man am Eingang. Wer lieber das Naukluftgebierge besichtigen und/oder bewandern möchte, kann dies ebenfalls tun. Übernachtung Tsauchab River Campingplatz

Tag 8, Das Dünenmeer

 Individueller Ausflug zu den Dünen von Sossusvlei. Das Sossusvlei ist eine große, abflußlose Lehmbodensenke, die von teilweise über 300 Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Meist ist die Senke ausgetrocknet, in guten Regenjahren, wenn der Tsauchab Fluß genügend Wasser führt, gelangt dieses bis in die Senke und läßt einen See entstehen. Von den Dünen hat man einen fast unwirklich schönen Blick über das Dünenmeer der Namib Wüste. Fakultativ werden Wanderung in der Region angeboten. Übernachtung Sesriem Campingplatz.

Tag 9, Namib Naukluft Park

Nur wer auf dem Sesriem Gelände übernachtet hat die Möglichkeit eine Stunde vor den restlichen Besuchern die Dünen zu erreichen und den Sonnenaufgang noch besser zu erleben. Durch den Namib Naukluft Park, vorbei an der Wasserstelle Hotsas zur Blutkuppe, einem Granitfelsen der 300m aus dem Boden der Namib herausragt und bei Sonnenuntergang rot wie Blut leuchtet. Rund um die Blutkuppe befinden sich Campingstellen. Grillplatz und Mülltonnen sind vorhanden; Sanitäre Einrichtungen jedoch nicht. Es lohnt sich auf die Kuppe zu klettern, von wo aus man einen endlosen Blick über die Namib als Belohnung bekommt. Übernachtung Blutkuppe Campingplatz.

Tag 10 & 11, Swakopmund

Vorbei an der Tinkas Fläche zur Welwitschia Fläche. Hier wächst die Welwitschiapflanze, eine Wüstenpflanze, die 2000 Jahre alt wird und endemisch ist. Besuch der Oase Goanikontes im Swakoptal und Fahrt durch die „Mondlandschaft“ nach Swakopmund, dem Ferienort an der Küste Namibias. Die nächsten zwei Übernachtung verbringen Sie nicht im Zelt, sondern in den Ferienhäusern Swakopmunds. Gehen Sie abends gemütlich essen in einem der zahlreichen Seafood Restaurants. Entspannen in Swakopmund. Diese kleine, schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Sie sehen das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm und Marinedenkmal und weitere Jugendstilbauten. Viele Einwohner sprechen deutsch und man promeniert über die ehemalige Kaiser-Wilhelm-Straße oder am Atlantik entlang auf der Strandstraße. Empfehlenswert sind ein Besuch im örtlichen Museum und im Aquarium. Fakultative Ausflüge: Dünensurfen, Fallschirmspringen, Rundflug über die Skelettküste, Bootsfahrt zu Delphinen und Robben...

Tag 12 & 13, Swakopmund-Spitzkoppe/Brandberg

Nachdem Sie Ihre Vorräte aufgefüllt haben, fahren Sie ca. 140 km ins Inland zur Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibia. Majestetisch ragt dieses 1.700m hohe Granit Bergmassiv aus dem Boden. Bei kleineren Wanderungen kann man die Natur rund um die Spitzkoppe erkunden. Campingstellen sind rund um das Massiv angelegt und teilweise wunderschön zwischen Granitfelsen versteckt. Sanitäre Einrichtungen sind nicht vorhanden. Am nächsten Tag kurze Fahrt zum Brandberg Massiv, mit 2.606m Namibias höchstem Berg. Wanderung zur mystischen Felsmalerei der White Lady. Camping bei dem idyllisch gelegenen Campingplatz des White Lady Restcamps.

Tag 14, Die Kunst am Wegesrand

Weiter zu den Felsmalereien und - gravierungen von Twyfelfontein. Besuch des Verbrannten Bergs und dem Tal der "Orgelpfeiffen". Campingplatz im Aba Huab Trockenfluss.

Tag 15, Wilde Tiere im Etosha Nationalpark

Nach Khorixas und Outjo.  Möglichkeit zum Einkaufen in Outjo, dann Fahrt zum 120 km nördlich von Outjo gelegenem Eingangstor zum Etosha Nationalpark. Erste Widbeobachtungsfahrten am Nachmittag. Übernachtung bei Okaukuejo Campingplatz. Okaukuejo: Der Blick vom großen Wasserturm in Okaukuejo ist spektakulär, die einzigartige, nachts beleuchtete Wasserstelle, übertrifft aber alles. Aus kürzester Distanz kann man hier hautnah die Vielfalt der afrikanischen Tierwelt bei ihrem nächtlichen Verhalten beobachten. Spektakulär ist das gleichzeitige Auftreten von Spitzmaulnashörnern und Elefanten, die sich mürrisch um das Wasser streiten - hinein erschallt das unheimliche Gebell der Schakale.

Tag 16, Etosha Nationalpark

Ganztägig individuelle Wildbeobachtungsfahrten um Okaukuejo. Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas. Bereits im Jahre 1907 hatte Gouverneur von Lindequist Etosha zu einem Naturschutzgebiet erklärt und zwar auf einer Fläche, die fünfmal größer war als es der heutige Nationalpark ist. Die jetzige Größe des Etosha Nationalparks beträgt 22 270 qkm. Im Nationalpark halten sich große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus auf, außerdem gibt es etwa 1500 Elefanten, 1800 Giraffen, 300 Löwen, Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner sowie über 300 verschiedene Vogel- und etwa 110 verschiedene Reptilienarten. Übernachtung Okaukuejo Campingplatz.

Tag 17, Okaukuejo-Namutoni

Fahrt durch den Park nach Osten. Unterwegs Wildbeobachtungen an den zahlreichen Wasserstellen. Mittagsrast beim Rastlager Halali. Übernachtung Campingplatz Namutoni. Nach Namutoni, der immer wasserführenden Tränke, waren bereits im 19.Jahrhundert Händler und Reisende gekommen, die hier jagten und badeten. Heute ist das alte deutsche Fort aus der Kolonialzeit nicht nur historisches Gemäuer, sondern eine liebevoll restaurierte Unterkunft. Direkt am Rastlager befindet sich zur Wildbeobachtung eine Wasserstelle, die nachts beleuchtet ist.

Tag 18, Waterberg

Morgens Möglichkeit Pirschfahrten zu unternehmen, bevor Sie dann den Park verlassen und über Tsumeb und Otjiwarongo zum Waterberg Plateau Park. Das Waterbergplateau ist eine der eindrucksvollsten Landschaften im Norden Namibias.
Die Hochfläche des Nationalparks ist 50 km lang und etwa 16 km breit und überragt als Tafelberg das Umland um ca. 200 Meter. Die wasserarme Hochebene des Nationalparks wird von Baum- und Buschsavanne bedeckt, am Fuße des Plateaus ist die Vegetation dagegen sehr vielfältig. Zur Flora gehören neben wilden Feigenbäumen mehrere Akazienarten, Feuerlilien und der Korallenbaum. Einige bedrohte Tierarten wurden hier wieder angesiedelt, so gibt es neben Wasserbüffeln und Leoparden auch einige Brutpaare der seltenen Kapgeier, Steinböcke, Klippspringer, Rappen- und Elenantilopen und weitere Säugetier- und vor allem Vogelarten. Historisch ist das Gebiet durch die Entscheidungsschlacht im Jahre 1904 zwischen der kaiserlichen Schutztruppe und den aufständischen Hereros von Bedeutung. Der Soldatenfriedhof am Fuße des Berges ist Zeuge des damaligen Geschehens. Übernachtung Campingplatz Waterberg.

Tag 19, Waterberg-Windhoek

Zurück nach Windhoek. Unterwegs in Okahandja Möglichkeit Souvenirs auf dem Holzschnitzermarkt zu erwerben. Nachmittags Ankunft in Windhoek, Abgabe des Fahrzeugs. Geniessen Sie den letzten Abend bei Wildspezialitäten und Windhoek Bier im Joe’s Beerhouse. Übernachtung, Frühstück Pension Maison Ambre.

Tag 20, Abflug

Transfer zum Flughafen und Rückflug. Aus der Welt des Großwilds zurück in die Welt der Großstädte. Vielleicht haben Sie bald wieder Heimweh nach Namibia?

Fahrzeugauswahl:

Kat. B:
Toyota/Nissan, Allrad, Single Cab, Klimaanlage, Radio/Tape, mit einem Dachzelt und Campingausrüstung, geeignet für 2 Personen
Kat. C:
Toyota/Nissan, Allrad, Double Cab, Klimaanlage, Radio/Tape, mit einem oder zwei Dachzelt(en) und Campingausrüstung, geeignet für 2-4 Personen

Eingeschlossene Leistungen:

15 Camping Übernachtungen, 2 Übernachtungen/Frühstück in einer Pension, sowie 2 Übernachtungen im Ferienhaus
Fahrzeug in gewählter Kategorie gemäß Reiseverlauf inkl. unbegrenzter km und Versicherungen.
Informationspaket von Transworld Tours & Travel

Nicht enthalten:

Benzin, Benzindeposit, Selbstbehalt
Eintrittsgelder
Fakultative Ausflüge

Preise:

Auf Anfrage
Je nach Saisonzeiten gibt es Spartermine wie z.B. von Januar bis Maerz. Hauptsaison ist von Juli bis November.

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